Es geht um ein altes Problem: Wohin mit den biogene Reststoffen, beispielweise Klärschlamm, Kompostierreststoffen, Papierrückständen, getrocknetem Klärschlamm oder Bioabfällen? Die Patentantwort war bisher, dass man sie der energetischen Verwertung zuführt, oder einfacher ausgedrückt im Schwandorfer Müllkraft verbrennt. So wird aus Materie Energie – immerhin.
Was jetzt in Hohenburg passiert ist Folgendes: Hier werden Anlagen entwickelt und marktreifgemacht, die aus den biogene Reststoffen leichter transportierbare und in unterschiedlichen Motoren einsetzbare Energieträger gemacht: Öl, Gas (Synthesegas, grüner Wasserstoff) und Karbonisat (beispielsweise Biokohle). Im Gegensatz zur Verbrennung im Müllkraftwerk sind bei diesem Verfahren die Weg kürzer, weil die Anlagen klein sind und dezentral errrichtet werden können, außerdem können die Endprodukte auch vielseitiger eingesetzt werden.
Wie der Amberger Zeitung zu entnehmen ist, wenn man genau liest, soll jetzt in Hohenburg in Zusammenarbeit von der Stiegler GmbH und dem Fraunhofer-Institut eine Pilotanlage entstehen, die einerseits die biogenen Reststoffe vor Ort verwerten und andererseits als Anschauungsobjekt für Kunden dienen soll.
https://www.onetz.de/oberpfalz/hohenburg/hohenburg-fraunhofer-umsicht-profitieren-id2972000.html









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